Die Neuen Häuser feiern Richtfest

Das Dach ist fertig! Die Handwerker haben eine wahre Punktlandung vollbracht: Genau einen Tag vor dem Richtfest am 27. November 2015 wurde der Rohbau der Straßburger Straße 31 fertiggestellt, die Hausnummern 32 und 33 waren nur ein paar Tage eher dran. Damit kann es nun an die Innenarbeiten des Gebäudes gehen. Angesichts des nahenden Winters ist das eine große Erleichterung und ein wichtiger Baufortschritt – also ein guter Grund zum Feiern! Alle sind an diesem Freitagnachmittag der Einladung des Bauherrn nachgekommen, um das Ende des Hochbaus zu sehen: Architekten, Planer, Statiker, Sachverständige, Mitarbeiter von Eqviva und econcept, Politiker, Erwerber – und natürlich die Handwerker! Sie sind die wahren VIPs dieses feierlichen Ereignisses, denn sie haben das ganze Werk bisher „vollbracht“. Dafür „dass sie einen ansehnlichen Rohbau errichtet haben, wahrscheinlich in Plänen träumen und fast blind über die Baustelle gehen könnten“, wie es in den Festreden hieß, gilt ihnen der Dank und Respekt des Bauherrn.

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Daher ist es selbstverständlich, dass einer der Zimmerleute der wichtigste Mann der Zeremonie war: Steven Preßler sprach vom Gerüst aus den Richtspruch, den er persönlich aus dem Richtspruchbuch ausgewählt hatte. Der junge Mitarbeiter von Hentschke Bau, die für den Rohbau verantwortlich waren, war leicht nervös, denn es war das erste Mal in seiner Karriere, dass er diesem Brauchtum nachkam. Hätte er aber gar nicht sein müssen, denn er rezitierte „Mit Gunst und Verlaub!“ völlig auswendig und meisterhaft. Dennoch spürte man seine Erleichterung, als er endlich den „Becher Wein“ an der Hauswand zerschlagen durfte. Glücklicherweise handelte es sich um ein leicht zerbrechliches, feines Glas, das die nötigen, glückbringenden Scherben an der Stahlbetonfassade mit Leichtigkeit erzeugte. Und einen Rotweinfleck mit dazu. Schließlich wurde dann auch die Richtkrone über dem Rohbau hochgezogen, wo sie der Kran den Rest des Festes schweben ließ.

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Der offizielle Teil mit den Ansprachen von Bauherr Rainer Bahr, Bezirksstadtrat Jens-Holger Kirchner und dem Geschäftsführer von Eqviva, Tilo Krause, hatte schon vor der Richtkronen-Zeremonie stattgefunden. Fasst man den Inhalt der Reden kurz zusammen, bleibt ein ganz wichtiges Wort: „Danke“.

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Und das ging bald in ein „Prost“ über. Bis in den Abend hinein wurde kräftig gefeiert, die rund 200 Gäste wurden dank des Buffets der Catering-Firma „Berlin Cuisine“ kulinarisch verwöhnt und durften das eine oder andere Gläschen heben (nicht zerschellen!). Das bringt aber bekanntlich auch Freude und Glück – diesmal allen, die sich für die Neuen Häuser engagieren. Beim Richtfest ist eben Feiern erlaubt! Denn am Montag ist wieder Arbeiten angesagt.

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